Plattform behalten und trotzdem Direktbestellungen aufbauen
Es muss kein Entweder-oder sein. Plattform und eigener Direktkanal können parallel laufen – du entscheidest, welche Bestellungen du nach und nach umlenkst.
Besonders relevant, wenn du heute Plattformen nutzt und das Risiko eines harten Wechsels scheust.
01Parallel statt Bruch
Der sicherste Einstieg ist der parallele: Der eigene Bestellkanal startet zusätzlich zur Plattform. Du musst nichts kündigen und kein Risiko eingehen, während du den Direktkanal aufbaust.
02Was Plattformen gut können
Plattformen sind stark, wenn es um fremde Laufkundschaft geht, die dich noch nicht kennt. Diese Reichweite bietet ein eigener Direktkanal nicht automatisch – das gehört zur ehrlichen Einordnung dazu.
03Wo der Direktkanal stark ist
Bei wiederkehrenden Bestellungen von Gästen, die dich bereits kennen, ist jede Provision verschenkte Marge. Genau diese Stammkundschaft lässt sich Schritt für Schritt in den eigenen Kanal lenken.
04Schrittweise umlenken
Stammkunden aktiv auf den Direktweg hinweisen, Verpackung und Bon nutzen, im Laden darauf aufmerksam machen. Jede so gewonnene Bestellung läuft ohne umsatzabhängige Provision.
05Ehrlich kalkulieren
Beobachte über ein paar Monate, welcher Anteil deiner Bestellungen wiederkehrend ist. Daraus ergibt sich, wie viel sich durch das Umlenken realistisch einsparen lässt – ohne auf die Plattform-Reichweite zu verzichten.
Typische Fehler
- Plattform abrupt kündigen, bevor der Direktkanal trägt.
- Stammkunden nicht aktiv auf den Direktweg hinweisen.
- Plattformen vor Gästen schlechtreden.
- Erwarten, dass der Direktkanal sofort Neukunden bringt.
- Keine Zahlen führen und dadurch den Effekt nicht sehen.
