Wann sich 49 Euro im Monat für eine eigene Bestellseite lohnen
Eine feste Monatspauschale lohnt sich, sobald die eingesparte Provision auf Direktbestellungen die Pauschale übersteigt. Das lässt sich nüchtern durchrechnen.
Besonders relevant, wenn du wissen willst, ab wann sich der Umstieg konkret rechnet.
01Das Grundprinzip
Plattformen nehmen eine umsatzabhängige Provision pro Bestellung. HAGE Order kostet stattdessen eine feste Monatspauschale von 49 Euro – unabhängig davon, wie viel du verkaufst. Auf Direktbestellungen entfällt die Provision.
02Die einfache Rechnung
Teile die 49 Euro durch die durchschnittlich gesparte Provision pro Bestellung. Bei rund 20 Euro Bestellwert und etwa 15 Prozent angenommener Provision sind das ungefähr 3 Euro pro Bestellung – die Pauschale trägt sich damit ab rund 16 Direktbestellungen im Monat.
03Was über den Break-even hinausgeht
Jede weitere Direktbestellung oberhalb dieser Schwelle spart die volle Provision. Je höher dein Anteil wiederkehrender Bestellungen, desto deutlicher fällt der Effekt aus.
04Ehrlich gegenrechnen
Zahlungsgebühren deines Zahlungsanbieters fallen separat an und liegen deutlich unter den Plattform-Provisionen. Die genauen Plattformkonditionen schwanken je nach Anbieter, Vertrag, Region und Bestellmodell – rechne mit deinen eigenen Zahlen.
05Wann es sich (noch) nicht lohnt
Wenn du kaum wiederkehrende Bestellungen hast und auch keine planst, deine Gäste auf den Direktkanal hinzuweisen, bringt eine eigene Bestellseite wenig. Der Effekt entsteht durch aktives Umlenken – nicht von allein.
Typische Fehler
- Nur die Pauschale sehen, nicht die gesparte Provision dagegenrechnen.
- Mit Wunschzahlen statt den eigenen Bestelldaten kalkulieren.
- Zahlungsgebühren komplett ignorieren.
- Erwarten, dass sich die Pauschale ohne aktives Umlenken trägt.
- Platzhalter-Werte für bare Münze nehmen statt selbst nachzurechnen.
